Donnerstag, 28. Juli 2011
Ein weiterer Weg ist geschafft
Die Tage im Krankenhaus sind überstanden und ich fühle mich etwas freier...
Die Ärzte haben auf mich einen sehr guten Eindruck gemacht, die Pfleger und Schwestern sollten allerdings dringend an sich arbeiten. Ich war ja nur Begleitperson, aber auch zu den Patienten selbst waren sie eher Wortkarg bis vollkommen wortlos. Ich finde es wichtig, dass der Patient vor einer Spritze zum Beispiel kurz gesagt bekommt, was los ist und was gemacht werden soll. Das gehört für mich einfach zum Ablauf dazu.
Es sind keine weiteren Nierensteine gefunden worden, sodass es nun bleibt, zu hoffen, dass keine Komplikationen auftreten werden in nächster Zeit. Trotzdem bleibt ein Gefühl der Hilflosigkeit, denn wirklich sicher ist man nie davor und die Frage ob das Mitnehmen einer Begleitperson immer so gut gehen wird, auch nicht geklärt ist.
Auch hier sollte ich wohl einfach zuversichtlich sein und daran denken, dass es Menschen gibt, denen ich so wichtig bin, dass sie dafür, dass ich nicht allein zu Hause sein muss, wirklich alles geben! Danke!! =)



Donnerstag, 14. Juli 2011
Bevorstehendes das Angst macht...
Es sind nur noch wenige Tage bis zur OP... mein Freund (gerade mal 29) leidet in unregelmäßigen Abständen an Nierenkoliken. Meistens endet es mit einem Besuch im Krankenhaus der zwischen einem und drei Tagen Krankenhausaufenthalt variieren kann. Das letzte Mal wurde eine Schiene eingesetzt, damit sich die Niere wegen des Steines nicht entzünden kann. Eigentlich geht das sonst alles ambulant nur natürlich gerade bei ihm nicht. Nun muss das Teil wieder raus und so richtig beruhigend ist das alles nicht.
Es stellt sich nämlich immer mehr heraus das letzten endes nur Abnehmen das Problem auf Dauer wirklich beheben kann. Nur lassen sich 29jährigen Essgewohnheiten nicht mal so über Nacht abschalten. Auch die Nierensteine passen mit den Urinwerten keienswegs zusammen, sodass man sich nur fragen kann, warum das in alle den Jahren niemanden der Ärzte aufgefallen ist...

Alles das macht mich eher wütend, als zuversichtlich und meine Angst, dass diese Situation immer häufiger auftreten könnte, macht mich doch fertig. Mein Freund sagt immer es ist normal Angst zu haben und das es nur wichtig ist, nicht nach der eigenen Angst zu leben. Leider weiss ich manchmal nicht, wie das gehen soll. Und den Ärzten vertraue ich auch nicht wirklich, nachdem sich nun mehrmals heraus gestellt hat, dass sie eigentlich nur ihr Geld im Schädel haben. Eine Beispiel dafür ist, dass ich mehrmals gemeinsam mit meinem Freud fragte, ob es keine Möglichkeit für Begleitung gibt oder für das Beistellen eines Bettes, damit ich wenigstens schlafen kann. Nein das gäbe es nicht wurde uns immer nur gesagt. Also haben wir zu Hause im Internet gesucht, welches Krankenhaus eine solche Begleitung (für mein Wohlsein) zulaässt bzw. gestattet. Und da stoßen wir doch tatsächlich darauf das es das dort auch sehr wohl gibt. Das ist schon erschreckend wenn Ärzte merken das die psyche leidet und nicht mal diese Möglichkeit erwähnen, wo man direkt danach fragt. Wie also soll man dann glauben das sie in ihrem Fachgebiet wenigstens fair handeln und nicht nur an ihr Geld denken?

Alles das, was ich gerade beschirben habe, beschäftigt mich derzeit sehr oft und gerade die Zeit, während die OP ist weiss ich nicht, was ich mit mir machen soll. Vielleicht kann mir jemand von euch einen Tip geben oder steckt in der selben Situation. Ich wäre sehr dankbar um alle Tips und aufmunternde Worte.